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Samstag, 12. April 2014

Bratkartoffel-Salat mediterran - die perfekte Grillbeilage

Heute Mittag bei diesem Traumwetter wurde gegrillt. Yannick hat dazu - teilweise aus Kühlschrankresten - einen traumhaften Bratkartoffelsalat zubereitet.

Mir haben besonders die lauwarmen Bratkartoffeln in diesem Salat gefallen und die gebratenen Kapern, die ich so noch nicht kannte. Beim nächsten Mal würden wir die Kartoffeln allerdings noch ein wenig kleiner schneiden.


ich nehme für 3 Personen:

ca. 400 g kleine Kartoffeln, in der Schale gekocht und anschliessend gepellt, geviertelt
1 - 2 EL Olivenöl
ca. 1 Tasse Broccoli, al dente gegart
2 Tomaten, in kleine Würfel geschnitten
1 kl. rote Zwiebel, halbiert und in hauchfeine Streifen geschnitten
2 EL Taggiasca-Oliven, weil das die aromatischsten sind
1/2 Glas Kapern, in Salz eingelegt, gewässert
1 - 2 EL Öl, 2 EL Zitronensaft, Pfeffer, 3 Anchovisfilets
fein gehackte frische Kräuter

und los gehts:

Die Kartoffelviertel in Olivenöl leicht knusprig anbraten, aus der Pfanne nehmen und evtl. warm stellen. Die gewässerten Kapern gründlich abtrocknen und in dem verbliebenen Öl in der Pfanne knusprig braten (Vorsicht: Das spritzt!) Das dauert ca. 5 min. Auf einem Küchentuch entfetten und auch zur Seite stellen.
Die Anchovis fein gehackt in die gleiche Pfanne geben und mit einem Löffel kurz zerdrücken und schmelzen lassen. Öl, Zitronensaft, Pfeffer (Salz ist wegen der Anchovis nicht nötig) dazugeben und zu einer Vinaigrette rühren. Evtl. noch etwas Gemüsebrühe hinzugeben und dann die Oliven darin leicht erwärmen.

Die Vinaigrette in einer Schüssel mit den Kartoffeln, Tomaten, Broccoli und Zwiebeln mischen, die gehackten Kräuter dazu und abschmecken.

Lauwarm servieren.



Bei uns gab es dazu gegrillte Spareribs und Hähnchenflügel, die ich am Vortag mariniert hatte.





Freitag, 19. Juli 2013

Fortsetzung des Grill-Abends: BBQ-Sauce


Gestern habe ich diesen Dry-Rub zu Geflügel: klick hier vorgestellt. Dazu gab es noch eine köstlich schmeckende BBQ-Sauce, die ich ebenfalls in der Juni Ausgabe der Essen & Trinken entdeckt hatte. Wir haben das Fleisch darin nicht mariniert, sondern haben sie einfach zu den fertig gegrillten Geflügel-Spiessen auf den Teller gegeben. Die Sauce hat einen interessanten Geschmack durch das verwendete Rauchsalz und durch den Cassis-Saft, den ich zum Kochen verwendet habe. Normalerweise sind die Rezepte von E & T so ausbalanciert, dass ich sie eins zu eins übernehmen kann. Diesmal war das nicht so und die BBQ-Sauce war einfach nur nichtssagend, da hat das gewisse Etwas gefehlt, was sie zu einem geschmacklichen Highlight macht. Da kann man immer nur wieder abschmecken, abschmecken, abschmecken. Hier noch ein bisschen Süsse dazu geben, da noch etwas Säure, Schärfe muss auch unbedingt sein und dann noch ein i-Tüpfelchen, hier in Form von Rauchsalz. Da können eventuelle Mengenangaben nur ein ganz grober Richtwert sein. Ich habe z.B. wesentlich mehr Süsse benötigt, dies lag aber wahrscheinlich darin, dass ich den Johnnisbeer-Muttersaft aus dem Bioladen verwendet habe - der war eindeutig viel zu sauer. Also, lieber gesüssten nehmen und dann evtl. mit Essig oder Balsamico ausgleichen.

Das Rezept der E & T gebe ich in leicht abgewandelter Form wieder. Nehmt es einfach als Anregung für Eure eigene BBQ-Sauce. 





ich nehme:

160 g Zwiebeln, gewürfelt
3 Knoblauchzehen, gewürfelt
1 richtig scharfe Chilischote, klein gewürfelt
4 EL Olivenöl
1 EL Rauchsalz (moi: Ingo Holland)
1 EL getrockneter Thymian
1 TL Paprika rosenscharf
4 EL Aceto Balsamico
250 ml schwarzes Johannisbeersaft
3 EL Worcestershiresauce
4 EL Sojasauce
4 - 5 Tomaten-Ketchup
1 EL Ahornsirup
1 EL helle Senfsaat
Salz, Pfeffer
evtl. 1 TL Johannisbrotkernmehl zum binden

und los gehts:

Zwiebel- und Knoblauchwürfel in Olivenöl andünsten, mit dem schwarzen Johannisbeersaft ablöschen und alle restlichen Zutaten dazu geben. Nun mit aufgelegtem Deckel leicht schmurgeln lassen, mind. 30 min. Und nun kommt der spannende Moment des Abschmeckens, süss sauer soll sie schmecken und da wir sie ja nicht pur löffeln wollen - oder vielleicht doch? - darf sie schon ein bisschen überwürzt schmecken. Eine deutliche Schärfe ist erwünscht.

Unsere BBQ-Sauce hat sogar Gerhard geschmeckt .... und das will etwas heissen.

Donnerstag, 18. Juli 2013

BBQ-Hähnchenspiesse mit einem genialen dry rub

Die Sommerabende auf der Terrasse sind in den letzten beiden Wochen einfach nur wunderbar. Nicht zu heiss, nicht zu kalt, ein dezentes laues Lüftchen weht immer und vertreibt manchmal sogar die lästigen Schnaken, für die das Elsass berühmt berüchtigt ist. Sogar als Gedicht bzw. Chanson wird dies verarbeitet: "D'r Hans im Schnokeloch"



Zu solch perfekten Abenden gehört dann noch ein schönes sommerliches Essen und der perfekte gut gekühlte Sommer-/Terrassen-Wein. Häufig wandert bei uns etwas Geflügeliges auf den Grill, in letzter Zeit sehr häufig Hähnchenspiesse, vor allem seit ich in der Essen & Trinken vom Juli dieses schöne Rezept entdeckt habe. Diesmal habe ich es mit Hähnchenflügeln zubereitet:



Für den Rub (6 Port):

1 1/2 EL Fenchelsaat
1 1/2 EL Koriandersaat
1 TL Kümmelsaat
8 Pimentkörner
4 getrocknete Chilischoten
4 Stücke Langer Pfeffer
1 TL grobes Meersalz
1 TL brauner Zucker
1 EL Paprika edelsüss
1 EL getrockneter Oregano
1 EL getrockneter Thymian
1/2 TL gemahlener Macis (Muskatblüte)
1 TL Knoblauchpulver

für die Spiesse:

1 kg ausgelöste Hühnerkeulen (moi: pro Person 3 - 4 Hühnerflügel)
2 rote Zwiebeln
2 rote Spitzpaprika

12 Holzspiesse (für die Hähnchenflügel 6 Metallspiesse)



und los gehts:

Für den dry rub Fenchel-, Koriander- und Kümmelsaat, Piment, Chili und Langen Pfeffer in einer Pfanne fettfrei rösten, bis die Gewürze zu duften beginnen. Abkühlen lassen und mit den übrigen Gewürzen in einem Mörser fein zermahlen (das ist mir zu anstrengend - ich habe alles in die Moulinette gegeben, das passt wunderbar).

Zwiebeln längs vierteln, Paprika putzen, längs halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. Fleisch in ca. 3 cm grosse Würfel schneiden und mit der Hälfte des dry rubs vermischen (der Rest hält sich gut verschlossen im Schraubglas mehrere Monate). Fleisch und Gemüse abwechselnd auf die Spiesse stecken und grillen.

Mit einem schön gekühlten Rosé geniessen.

Mein Favorit für den Sommer 2013 ist ganz klar dieser hier (Danke für den Tipp, liebe Katia):
















Dienstag, 4. Juni 2013

Kräuter-Makrele mit Sommer-Gemüse

Nachdem hier schon seit über zwei Wochen wegen Krankheit kaum gekocht wurde (vielen Dank nochmals für eure lieben und teilweise besorgt nachfragenden Mails) und wir uns überwiegend aus der Tiefkühltruhe ernährt haben, kommt mit den ersten warmen Sonnenstrahlen wieder die Lust auf schönes Essen und richtiges Kochen zurück. Und das sommerlich warme Wetter vertreibt hoffentlich den letzten Rest dieses nervigen Hustens.




Makrele soll es geben. Leider ist auch dieser köstlich schmeckende Fisch genauso wie viele andere Fische auch vom Aussterben bedroht. Umso mehr sollte man darauf achten, wo er herkommt und wie er geangelt wurde. Vor dem Einkauf am besten mal klick hier schauen. Ich kaufe meine Fische nicht im französischen Supermarkt, obwohl mir da eine grosse Auswahl zur Verfügung steht, sondern: klick hier.

ich nehme für 2 Personen:

1 grosse oder 2 kleine Makrelen
eine gute Handvoll frische Kräuter
1 Zitrone
Salz, Pfeffer, Olivenöl

und los gehts:

Die Makrele waschen und gründlich trocknen. Von beiden Seiten mehrmals quer einschneiden.
Den Grill (oder Backofen) vorheizen. 
Salzen, pfeffern (auch in den Einschnitten) und mit dem Saft einer halben Zitrone beträufeln. Die Kräuter in die Bauchhöhle geben, evtl. auch 2 dünn geschnittene Zitronenscheiben. Von allen Seiten mit dem Olivenöl einreiben und auf den vorgeheizten Grill legen. Ich habe einen Elektrogrill benutzt und den Fisch auf jeder Seite 10 Minuten gegrillt.

Dazu gab es köstliches sommerlich buntes Gemüse aus roten und gelben Paprika, 2 Artischocken und 2 roten Zwiebeln, die ich einfach in etwas Olivenöl geschmort habe und knusprige Bratkartoffeln aus unserer A.ctifry



Noch ein Tipp: Wer so wie ich Zitronensaft liebt, grillt einfach ein oder zwei Hälften mit. Der Saft, den man später über das Gegrillte gibt, hat ein köstliches Aroma. 

Donnerstag, 9. Mai 2013

Mein italienischer Lieblings-Nudelsalat

DAS ist die perfekte Beilage zum Grillen. Ansonsten schmeckt er aber auch als Beilage zu allem möglichen und am besten schmeckt er im Sommer, dann auch als kleines feines Abendessen mit einem Stück knusprigem Baguette, ihr merkt, dass dieser Salat mein Allround-Salat ist. Für den Geschmack dieses Salates ist die Qualität der Oliven am wichtigsten: Ich nehme in Öl eingelegte Taggiasca-Oliven. Es gehen auch die kleinen schwarzen Oliven aus Südfrankreich, doch die müssen auch in bestem Olivenöl eingelegt sein, denn das ist das aromengebende Element für diesen Salat, man braucht keine extra Vinaigrette anzurühren. Der wunderbare kräftige Geschmack des Taggiasca-Olivenöls verbindet sich mit der Zitrone zu den Nudeln zu einem unnachahmlichen mediterranen Aroma, darin könnte ich schwelgen. 
Und glaubt es mir: Das funktioniert nur mit den richtigen Oliven! 




ich nehme für 2 Personen:

200 g gekochte Nudeln (moi: Fusilli, aber das kann jeder nach persönlichen Vorlieben entscheiden)
ca. 20 schwarze Oliven, Taggiasca!!!, in grobe Stücke gehackt
1 - 2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
wer mag etwas feinst gehackte Chilischote oder Piment d'Espelette
1 - 2 Tomaten, die nach Tomaten schmecken, klein gewürfelt
1 kleines Stück Salatgurke, geschält, klein gewürfelt
1-2 EL Salzkapern
1 Handvoll Ruccola, ohne Stiele!, gehackt



und los gehts:

Alle Zutaten vorbereiten, kurz vor dem Servieren mischen und die frisch gehackte Ruccola untermischen, abschmecken, evtl. noch etwas durchziehen lassen.

Samstag, 25. August 2012

Sweet Chili Sauce for Chicken und die Einlösung eines Versprechens




Vor einiger Zeit hatte mich zorra in einem Kommentar gefragt, ob es irgendwann mal das Rezept für meine selbstgemachte Sweet Chili Sauce geben würde. Dies ist die perfekte Sauce für alle BBQ- und/oder Grillhähnchen-Fans, weil sie so schön karamellisiert, es gibt nichts besseres. Als Marinade für Spareribs ist sie einfach unersetzlich. 

Normalerweise kommt mir keine Fertigsauce mehr ins Haus. Als Yannick vehement nach den Spareribs "Mama, so wie wir sie früher immer gemacht haben" verlangte, war ich gefordert. Für mich war klar, dass es keine Fertigsauce geben sollte, also selber basteln. Heraus kam diese köstliche Sauce, voilà, für Dich, liebe zorra:




Zutaten:

100 g Zucker
7 schöne reife rote Chilischoten, in allerkleinste, feinste Würfel geschnitten,
2 Knoblauchzehen, geschält, feinst gewürfelt
1 walnussgroßes Stück frischer Ingwer, geschält und in ganz kleine Würfel geschnitten
3 EL Weißweinessig
1 TL Fleur de l
2 TL Speisestärke oder Johannisbrotkernmehl

Zubereitung:

Den Zucker in einem genügend großen Topf mit etwas Wasser mischen und langsam zum Schmelzen bringen. Chili-, Knoblauch- und Ingwerwürfel dazu geben, ein paar Minuten andünsten, dann mit 1/4 Wasser und 1 TL Salz vermischen und ca. 20 min abgedeckt leicht köcheln lassen. Den Essig dazu und abschmecken. Evtl. fehlt noch etwas Salz, vielleicht auch noch etwas Essig. Es soll eine deutlich süßsaure Note ergeben.

Die Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren und darunter geben, kurz köcheln lassen und gleich in saubere Twist-Off-Gläser abfüllen.




Fazit: Eine wunderbare Sauce, die das gute Gefühl hinterlässt, zu wissen was drin ist. Die sich zum BBQ, für Hähnchen und Spareribs eignet, aber auch gut als Dip zu Gemüse passt. In der Grillsaison einfach unerlässlich.


Und weil das so ein schönes leuchtendes Hellrot ergibt, ist das passend für Uwes Event Cookbook of Colors, der für den Monat August die Farbe Rot wünscht.




HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors