Follow by Email

Samstag, 11. Februar 2017

Coq au vin - ein Klassiker


Noch so ein Klassiker aus der französischen Küche - bei uns in der Edel-Variante mit einem Bresse-Huhn. Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, solch ein Luxus Federvieh zu erwerben, da tut es sicherlich auch ein gutes Bio-Huhn. Nur lasst bitte die Finger von den armen Tieren aus Massentierhaltung. Nur mit den besten Ausgangsprodukten bekommt ihr ein grandioses Ergebnis - dies gilt im übrigen auch für den Wein - nehmt im Idealfall einen guten Burgunder.





ich nehme:

  • 1 Freiland-Huhn, in 6 Teile zerlegt (moi: Poularde de Bresse)
  • 50 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 g durchwachsener Speck, nuuur ganz mild geräuchert
  • 1 grosse Zwiebel
  • 1 grosser Schluck Marc de Bourgogne (oder Cognac)
  • 2 EL Mehl
  • 1 Liter (minimum) Rotwein
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Zweige Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 kleines Glas weisser Porto
  • 200 g Champignons
  • gehackte glatte Petersilie



und los gehts:

Butter und Olivenöl in einem gusseisernen Bräter erhitzen, Speck und Zwiebel in grobe Würfel schneiden und darin anbraten. Sobald sie eine goldbraune Farbe angenommen haben, herausnehmen und zur Seite stellen.

Anschliessend die Geflügelteile salzen und pfeffern und darin anbraten, mit dem Marc de Bourgogne flambieren und anschliessend mit dem Mehl bestäuben. Unter Wenden nochmals kräftig kurz braten. Mit dem Rotwein aufgiessen, Portwein dazu, dann Speck und Zwiebelwürfel zufügen, ebenso die Knoblauchzehen, Thymian, Lorbeer, nochmals evtl. Salz und Pfeffer. Notfalls noch etwas Wein nachgiessen, denn das Geflügel muss zu Beginn der Kochzeit komplett mit Flüssigkeit bedeckt sein.

Mit aufgelegtem Deckel nur ganz leicht vor sich hin köcheln lassen - es darf wirklich kaum kochen, sonst wird das Fleisch trocken. Ingesamt 1 Stunden schmoren, die letzten 20 Minuten offen. Kurz vor dem Servieren Champignons gewürfelt separat in etwas Butter kräftig anbraten, salzen, pfeffern und in den Bräter geben. Mit Petersilie bestreut servieren.


Kommentare:

  1. Ab und zu hat mein Lieblingssupermarkt ein Bressehuhn. Könnte ich auch langsam köcheln

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Ulrike, die Zubereitung im Slow Cooker ist eine gute Idee, könnte ich auch mal probieren, zumal dieses so nützliche Gerät schon wieder viel zu lange unbenützt herumsteht.

      Löschen
  2. Oh, das ist ein echtes Lieblingsessen. Muss ich endlich mal wieder machen. Danke für's Erinnern :-).

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Gerne, liebe Susanne ;-)
      Mich muss man an Geflügel-Gerichte nicht erinnern - kommt mindestens einmal pro Woche auf den Tisch

      Löschen
  3. Ich kann mich Susanne vorbehaltlos anschliessen und Zugang zu Bresse Hühnern hätte ich ja auch :-)
    Liebe Grüsse und geniesst den Sonntag,
    Andy

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Andy, um deine grandiosen Einkaufsquellen beneide ich dich ja immer wieder. Liebe Grüsse nach Zürich.

      Löschen
  4. Deine Klassiker-Serie mag ich sehr! Die inspiriert mich enorm. danke dafür. :)

    Schönen Sonntag noch.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Susi, das freut mich sehr. Dann hoffe ich, dass in nächster Zeit noch viel Inspiration für dich kommen wird ;-)

      Löschen
  5. der nächste französische Klassiker, sie kommen alle auf meine Liste!!
    lg

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Friederike, dann werde ich mich anstrengen, auf dass deine Liste immer umfangreicher wird ;-)

      Löschen
  6. Leider gibt es bei und keine Bresse Hühner. Das Rezept sieht sehr lecker aus.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Gerlinde, das funktioniert sicherlich auch mit einem ganz normalen kalifornischen Freilandhuhn ;-)

      Löschen